In Nigeria ist der Lebensstandard sehr gering, es fehlt in diesem Land an den nötigsten Dinge. Sauberes Trinkwasser sollte zwar für jeden Einwohner ausreichend zur Verfügung stehen, in der Wirklichkeit ist das aber nicht so. Ähnlich sieht es bei der Nahrung aus. Die Umwelt wurde so ausgebeutet, dass heute in Nigeria von den Böden bis zum Wasser und sogar der Luft alles verseucht ist. Ein normales und gesundes Leben kann daher nicht mehr geführt werden. Die Menschen sind bedroht und viele sterben an der Hungersnot oder sterben an einer der zahlreichen Epidemien. In Nigeria leben die meisten Einwohner von Afrika.

Bildung ist auch in Nigeria kein Fremdwort

Aber was nützt jede Absicht, wenn die einfachsten Mittel fehlen. Es beginnt schon bei den Lehrkräften, die oft gar keinen Lohn für ihre Arbeit erhalten, weil das Geld fehlt. Eine einfache Kreide ist in Nigeria ein wertvolles Utensil, das aber nicht ausreichend zur Verfügung steht. Lehrer verlieren ihre Motivation und Streiks sind die Folge. Das hat auch zur Konsequenz, dass dann auch die Kinder von der Schule fernbleiben und weder schreiben, rechnen oder lesen lernen.

Dieser Erdteil ist eigentlich reich an Erdölvorkommen

Obwohl Nigeria ein großes Erdölvorkommen hat, ist es dennoch der ärmste Staat Afrikas. Durch die schlechten Lebensbedingungen ist die Lebenserwartung relativ niedrig, sie liegt im Durchschnitt bei 45 Jahren.

Wichtig für Nigeria ist es eine große Heerestruppe zu haben, mit 84.000 Soldaten zählen sie zur größten Einheit des Landes.

Die Arbeitslosigkeit beträgt in diesem Land 50 Prozent, und von denen, die Arbeit haben, sind die meisten in der Industrie beschäftigt. In der Landwirtschaft stehen vorwiegend die Bebauung der Äcker und das Züchten von Tieren im Vordergrund.