Nigeria ist das größte Land in Afrika und liegt an der Küste im Westen. Es hat eine Größe von 920 Millionen Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Abuja.

Die Länder um Nigeria sind Niger, Tschad, Kamerun und Benun.

Die Seen, Flüsse und Berge von Nigeria

Dieses Land hat auch große Seen, wie zum Beispiel den Lake Chad, Kainji Reservoir und Tiger Resovoir. Die wichtigsten Flüsse sind der Niger, Kaduna, Benue, Hadeija, Cross, Ogun und der Oshun. Die höchsten Berge in Nigeria sind der Dimlang mit 2042 Metern, Sara Peak mit 1690 Metern und Mt Kagura mit 1635 Metern. Im Osten ist Nigeria gebirgig und dort sind auch eher kühlere Temperaturen an der Tagesordnung.

Nigeria verfügt zu 35,5 Prozent über landwirtschaftliche Flächen, zu 12,7 Prozent über Wald, der Rest sind meistens Weiden. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Faktor für diese Region.

Nigeria war einmal in weiten Teilen mit Regenwald bedeckt. Heute ist davon fast nichts mehr vorhanden, da dieser inzwischen ziemlich großflächig abgeholzt wurde.

Welches Klima herrscht in Nigeria

So wie in ganz Afrika herrscht auch in Nigeria ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. In Gegensatz zu unserer Region kennt dieses Land nur zwei Jahreszeiten, die Regenperiode und die Trockenzeit. Die Regenperiode beginnt in April und endet im Oktober. Meist verläuft der August als einziger Monat im Sommer ohne viel Regen. Ab November bis März gib es keine Niederschläge in Nigeria. In Dezember und im Januar ziehen starke Winde mit viel Sand aus der Sahara über das Land. Die Luft ist so feucht, dass der Anteil mit 95 Prozent gemessen wird. Im Norden des Landes ist aber die Luftfeuchtigkeit eher gering.