Wo einst in Nigeria die Landwirtschaft wichtig war, wurde irgendwann diese vernachlässigt und das Erdölvorkommen auf die erste Stufe in Sachen Wirtschaftspriorität gestellt. Die Menschen wurden aber mit der Zeit immer mehr durch Maschinen ersetzt und der Anstieg der Arbeitslosigkeit wirkte sich natürlich sehr negativ auf das Land aus. Noch dazu mussten Gelder aus dem Land aufgewendet werden, um diese technischen Geräte aus dem Ausland einzukaufen. Als sich aber die Ölpreise stark nach unten entwickelten, konnte die erhofften Umsätze nicht mehr fließen. Und wenn ein Land auf dieses eine Produkt angewiesen ist, dann bleiben die finanziellen Auswirkungen nicht aus, selbst wenn nach wie vor Erdöl exportiert wird.

Landwirtschaft bekommt wieder einen wichtigeren Stellenwert für Nigeria

Die Landwirtschaft bekommt wieder einen höheren Stellenwert, sie wird inzwischen auch wieder vom Staat gefördert. Die Hälfte des Ertrages dient dazu, um den eigenen Bedarf zu decken. Die meisten Bauern haben nur kleine Flächen Ackerland zur Verfügung. Größere Felder sind in der Hand des Staates, die Ernten darauf wie zum Beispiel Erdnüsse, Kakao, Melonen und Pfeffer dienen dem Verkauf und werden auf dem Weltmarkt gehandelt. Diese werden folglich ebenso exportiert wie auch Zitrusfrüchte, Reis, Mais und Bananen.

Nigeria verfügt auch über Erdgas und Steinkohle

Diese Bodenschätze werden auch in andere Länder verkauft, wobei die Steinkohle meist zum Heizen verwendet wird.

Erdgas hingegen wird immer eine größere Rolle spielen, weil es bereits Autos gibt, die mit Erdgas betrieben werden.

Wichtige Exportländer für Nigeria sind Amerika, England, Deutschland, China und Belgien.

In den Industriebetrieben werden Metall, Textilien und Lebensmittel hergestellt oder auch weiter verarbeitet. Tourismus ist in dem Land sehr gering und liegt bei unter einem Prozent, also hat keine wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Land.